Mit CursorLocation können Sie festlegen, ob die Datenbankverbindung eine clientseitige oder eine serverseitige Cursor-Bibliothek verwendet.
Ein Client-Cursor bietet mehr Flexibilität. Die gesamten Daten werden auf den lokalen Rechner abgerufen und hier bearbeitet. Dadurch können Aktionen durchgeführt werden (z. B. spezielle Sortier- und Filteroperationen), die vom Server möglicherweise nicht unterstützt werden. Da die SQL-Anweisungen auf dem Server ausgeführt werden, wird bei eingeschränkten Ergebnismengen nur eine Teilmenge der Daten an den lokalen Cursor übertragen.
Ein serverseitiger Cursor ist nicht so flexibel, kann aber bei sehr großen Ergebnismengen vorteilhaft (oder sogar notwendig) sein. Er muss verwendet werden, wenn die Größe der Ergebnismenge den verfügbaren Festplattenspeicher des Client-Systems überschreitet.
Verwenden Sie beim Einsatz der Access-Datenbanken (*.omp) immer einen serverseitigen Cursor. Client-Cursor sind nur beim Einsatz von SQL-Servern sinnvoll.
Mit einem Eintrag in der admin.ini legen Sie die Cursor-Bibliothek für alle Datenbanken fest. In der *.omcs-Datei eingetragen (s.a. Datei | Datenbank | Eigenschaften), wirkt sich die Einstellung nur auf die entsprechende Datenbank aus.
Der Wert 0 setzt einen serverseitigen, der Wert 1 einen Client-Cursor. Wenn der Eintrag nicht vorhanden ist, wird für Access ein serverseitiger und für SQL-Datenbanken ein Client-Cursor verwendet.
Ob die Einstellung tatsächlich geändert wird, hängt vom eingesetzten Datenbanksystem ab, s.a. Menü Datei | Information.