Office Manager Application Programming Interface
Integrierte Makrosprache OmAPI
OmAPI ist die proprietäre Makro- und Programmierschnittstelle des Office Manager DMS. Sie ermöglicht die Automatisierung von Abläufen, den Zugriff auf Datenbankvariablen und die Steuerung des Dokumenten-Management-Systems. Die Sprache wird direkt programmintern interpretiert.
Sie erkennen OmAPI an den geschweiften Klammern { und } - Variablen und Funktionen sind in diesen Klammern eingeschlossen.
{document:project} ist beispielsweise das Datenfeld "project" in der Tabelle "document". Die Variable wird nach der Interpretation
duch das Projekt des aktuellen Dokuments ersetzt. {ExecOpenDlg:Alle Dateien|*.*} öffnet einen Dateidialog, die Variable wird durch
den gewählten Dateinamen ersetzt. OmAPI ist case-insensitive, die Groß- und Kleinchreibung wird nicht beachtet.
OmAPI begann als Platzhalter für die Datenfelder und hat sich über die Jahre zu einer umfangreichen Maksosprache entwickelt. Sie können eigene Programmfunktionen hinzufügen, individuelle Programmeinstellungen festlegen, die Dokumentenerfassung automatisieren und einiges mehr.
Ausführliche Informationen
- Referenzhandbuch mit allen Variablen und Funktionen
- Blogkategorie "Automatisieren" mit vielen OmAPI-Beispielen
- Knowledge Base zur Makro- und Skriptentwicklung
Beispiele für OmAPI-Makros
1. Hello World als Makro
Der Klassiker: das Makro gibt den Text "Hello World" in einer MessageBox aus. Öffnen Sie bitte den Makroeditor (Menü ), wählen Sie die Sprache "OmAPI" und geben Sie folgenden Text ein:
# Kommentarzeilen beginnen im OmAPI mit einem Doppelkreuz
{MessageDlg:Hello World}
Klicken Sie im Menü auf .
2. Archivdatenfelder
Die wichtigste Variable ist document oder kurz doc: mit ihr können Daten aus der Dokumententabelle abgefragt werden. Die Syntax einer Makrovariablen für Datenfelder lautet "{Tabellenname:Feldname}". Diese werden häufig für benutzerdefinierte DMS-Funktionen, als Vorgabewert für andere Felder und bei der Einstellung des Dokumentenverzeichnisses verwendet.
# Die folgende Variable gibt den Dateinamen des im Archiv markierten Dokuments zurück
{doc:filename}
3. Automatisierte Belegerfassung
Beim Erstellen, Importieren und Scannen von Dokumenten helfen Vorgabewerte, die manuelle Erfassung von Dokumentattributen zu minimieren. Die Vorgaben können festen Text und Makrovariablen beinhalten. Attribute können beispielsweise aus mehreren anderen Feldern zusammengestellt werden. Beim Scannen und Importieren kann den Dokumententext eingelesen und für die Verschlagwortung verwendet werden.
4. Dokumente einchecken und auschecken
Die Enterprise-Edition des Office Managers ermöglicht das Sperren verschiedener DMS-Funktionen über das Status-Attribut. Hiermit können Änderungen an Dokumenten und Zeichnungen verhindert werden, solange diese ausgecheckt sind.