Office Manager DMS-Versionshistorie
Servicepack 25.0.2.597 vom 29.06.2026
| Veröffentlichung | |
|---|---|
| Version | 25.0.2.597 |
| Typ | Servicepack |
| Systemvoraussetzung | Windows 10, 11 |
| Updatemöglichkeit | In-App-Update über Menü |
Neu und verbessert
Archivimport
Allgemein
- Die Dokumentenerkennung ist während des Imports immer deaktiviert, um nur gezielt die Daten aus der Quelle einzulesen.
- Beim unbeaufsichtigten Datenbankimport (dieser soll ohne zu stören im Hintergrund laufen) wird kein Fortschrittsdialog mehr für die Volltextindexierung eingeblendet.
- Das Tausendertrennzeichen von Fließkommazahlen störte beim Datenbankimport und wird jetzt entfernt.
- Die Dokumentenvorschau wird nicht mehr aktualisiert, um den Vorgang zu beschleunigen.
Datenimport aus ELOoffice
Optimierung und Fehlerbehebungen für die neue Importfunktion, welche mit dem letzten Update veröffentlicht wurde.
- Beim Import der Wiedervorlagen, Referenzen u. a. wirkte der Abbruch durch Anwendende nicht korrekt.
- Anlagen und Signaturen werden jetzt nicht mehr als Klone importiert, sondern automatisch mit dem Hauptdokument verknüpft.
- Negative Beträge werden jetzt auch übernommen, wenn sie mit @@@ gekennzeichnet sind oder Tausendertrennzeichen enthalten.
- Zusammenfassung mehrerer Felder aus ELOoffice in ein einzelnes Datenfeld von Office Manager DMS: Dies ist nur noch für Textfelder erlaubt. Ungeeignete Formate, wie Zahlen und Datum, sind für die Mehrfachzuweisung gesperrt.
Künstliche Intelligenz
Anpassungen für moderne GPT-Modelle. OpenAI hat den wichtigen Parameter "max_tokens" in neuen Modellen durch "max_completion_tokens" ersetzt. Andere Cloud-Anbieter, wie Microsoft Azure und Google Gemini haben die Änderung übernommen. Dieser wichtige Parameter gibt an, wie lang Frage und Antwort sein dürfen und wird i. d. R. bei allen Anfragen genutzt. In den Einstellungen der KI können Sie jetzt die Kompatibilitätsoption angeben.
Datenbanken exklusiv öffnen
Hintergrund: Wird eine Datenbank exklusiv geöffnet, ist diese für andere Prozesse gesperrt und kein weiterer Client kann auf sie zugreifen. Insbesondere SQLite-Datenbanken sind in diesem Einzelbenutzerbetrieb hoch performant, weil das System keine Dateisperren (Locks) für einzelne Lese- und Schreibvorgänge mit dem Betriebssystem aushandeln muss. Das DMS entscheidet dynamisch, wann eine Archivdatenbank exklusiv geöffnet wird.
Verbesserungen: Es haben sich Ausnahmefälle gezeigt, in denen Anwendende auf anderen Clients nicht zugreifen konnten. Zum Beispiel wenn die Datenbank zuerst direkt auf einem Server geöffnet wurde und diese aus Sicht des Servers lokal liegt.
- Mit einer neuen Einstellung lässt sich das exklusive Öffnen jetzt grundsätzlich deaktivieren.
- Anwendungs- und Kontaktdatenbanken nutzen jetzt immer pessimistische Sperren auf Datensatz-Ebene. Dies vermeidet Probleme, wenn das DMS bei einer Einzelplatzinstallation mehrfach ausgeführt wird.
Fehlerbehebungen
- Im Fortschrittsdialog waren der obere und der untere Text immer sichtbar und erschienen z. B. als Platzhalter "LabelTop", wenn diese nicht genutzt wurden.
- Die Formulargröße des Eigenschaftendialogs für Kontakte wurde nicht aus der Layoutdatei gelesen.
- Das Löschen eines Textes im Kombinationsfeld mit strukturierter Liste funktionierte nicht mit der Entf.-Taste, sondern nur mit dem Befehl im lokalen Menü.
Kleinigkeiten
- Fehler beim Laden des Projektnavigators werden abgefangen. Hier war bisher folgende Situation möglich:
Die strukturierten Daten des Navigators werden manuell (und fehlerhaft) bearbeitet oder durch einen Datenbank-/Festplattenfehler defekt. Beim Programmstart tritt der Fehler auf und verhindert das Öffnen der Archivdatenbank. Der Fehler kann dann mit Programmfunktionen nicht korrigiert werden, weil die Datenbank nicht geöffnet ist.
Lösung: Das Archiv wird jetzt auch bei diesen Datenfehlern geöffnet und nur eine Fehlermeldung ausgegeben, sodass eine Korrektur mit Programmfunktionen möglich ist. - Zuverlässige Erkennung, ob die Strg, Umsch. oder Alt-Taste gedrückt ist. Die bisherige Implementierung nutzte eine Windows-Funktion, welche von der Nachrichtenwarteschlange (Message Queue) abhängig ist. Die neue Funktion fragt direkt die Hardware ab. Dies ist insbesondere beim erweiterten Import wichtig, s. o. bei E-Mail-Versionen.
- Die Makrofunktion
AutoCaptEInvoicefür das Auslesen von E-Rechnungen vereinfacht die Übernahme von Fließkommazahlen, siehe/dmsAsFloatin der Funktionsbeschreibung. Bisher musste je nach Gebietsschema der Dezimalpunkt mithilfe vonStringReplacedurch ein Komma ersetzt werden. - Neues Logo "Datenraum" ersetzt die Verpackung und CD im Setup-Programm